Industrielle Salben Herstellung für Pharmazie und Kosmetik
Die industrielle Salbenherstellung erfordert höchste Präzision, insbesondere wenn es um die Einhaltung steriler Bedingungen und die Reproduzierbarkeit von Wirkstoffkonzentrationen geht. Wir wissen, dass viele Unternehmen vor der Herausforderung stehen, Prozesse sicher vom Labormaßstab über den Technikumsmaßstab bis hin zum industriellen Maßstab zu skalieren, ohne dabei die Materialfeinheit oder die identische Viskosität zu verlieren.
Produktionsverfahren: So entstehen hochwertige Salben
Je nach Zusammensetzung der Wirkstoffe und der benötigten Basis erfolgt die Herstellung über unterschiedliche Temperaturführungen:
Kaltverarbeitung
Bei diesem Verfahren mischt die Anlage die Öl- und Wachsphase ohne zusätzliche Hitze vor. Unser Vakuumsystem saugt dabei empfindliche flüssige Komponenten langsam ein, während die Homogenisierung erfolgt. Diese Methode schont hitzeempfindliche Inhaltsstoffe und spart signifikant Energiekosten für die sonst notwendigen Heiz- und Kühlprozesse.
Heißverarbeitung
Diese Methode dient der optimalen Aufschmelzung von Wachskomponenten sowie einer besseren Bindung der Wirkstoffe. Wir erhitzen den Ansatz über den Doppelmantel der Anlage. Nach der Homogenisierung wird die Masse kontrolliert abgekühlt, was die Herstellung stabiler und haltbarer Texturen ermöglicht und die Qualität des Endprodukts sichert.
Merkmale unserer Anlagentechnologie
- Rotor-Stator-Prinzip: Ein hochfrequenter Zahnkranz dispergiert Partikel in der Flüssigphase stoffschlüssig für trennungsfreie Emulsionen.
- Hebold Tandem Homogenisator: Diese patentierte Lösung entkoppelt die Förderleistung vom Energieeintrag. Das System schaltet die Scherung bei Bedarf vollständig aus und nutzt den Homogenisator als reine Pumpe für empfindliche Formulierungen. Insbesondere bei schersensitiven Produkten oder Erhalt von Partikelgrößen ist dies ein Vorteil.
- Hauseigene Fertigung: Wir bauen alle Hauptkomponenten in unserem Edelstahlbau, was uns maximale Flexibilität bei der Konstruktion erlaubt. Alle produktberührten Bestandteile bestehen aus Edelstahl 1.4404 (AISI 316 L) oder auf Anfrage aus Spezialwerkstoffen mit hygienischen Oberflächen bis hin zum Pharma-Standard.
- Modularität: Wir integrieren Ihre Anlage stationär oder mobil in bestehende Produktionslinien.
Warum wir Ihr Partner für die Salben Herstellung sind
- Kurze Lieferzeiten: Unser eigener Behälter- und Edelstahlbau macht uns unabhängig von Zulieferern und sichert Ihnen schnellere Liefertermine.
- Sicherheit durch das Technikum: In unserem Technikum mit Pilotanlagen führen wir Machbarkeitsstudien und Rezepturentwicklungen durch.
- Alles aus einer Hand: Wir koordinieren das gesamte Projektmanagement von der Planung über die Automation bis zur Wartung.
- Schneller Service: Wir halten alle kritischen Ersatzteile auf Lager und versenden diese meist innerhalb von 24 Stunden.
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FAQ zur Salben Herstellung
Wie gelingt das klumpenfreie Einmischen verschiedener Trockenstoffe?
Das Vakuumsystem zieht Trockenstoffe wie z.B. Wirkstoffe oder Gelbildner unterhalb des Flüssigkeitsspiegels ein. Dies unterbindet Staubentwicklung und sorgt für eine sofortige Benetzung ohne Klumpenbildung. Die direkte Zufuhr in die Mischzone garantiert eine homogene Verteilung aller Inahltsstoffe.